Aussage meiner Klientin, Corinna, 40 J.

Mir macht das Wort ZIEL allein schon irgendwie Angst.

Ähnlich ging es mir auch. Das Wort allein konfrontierte mich mit meinen Ängsten. Was würde passieren, wenn ich dies oder jenes tatsächlich in die Tat umsetzen würde? Was denken dann die Anderen über mich? Wie reagieren mein Partner, meine Familie und meine Freunde? Nehme ich mir selbst da nicht zuviel vor? Nehme ich mich selbst nicht zu wichtig?

Ich fühlte schon beim bloßen Gedanken daran meine Versagensangst. Ein ganzer Stapel alter Glaubenssätze türmte sich sofort in mir auf: ich bin dafür eh nicht gut genug; sooo wichtig sollte ich mich selbst nicht nehmen; dafür bin ich viel zu hässlich; dafür bin ich doch schon zu alt und so weiter…

Allein das Wort ZIEL fühlte sich für mich schon groß an, ließ einen riesigen Berg vor mir wachsen. Alles mögliche ließ ich zu, was mich davon abhielt in die Richtung von meinen Zielen zu gehen! Ich stand mir buchstäblich selbst im Weg.

Heute sehe ich es anders:

Ich weiß, dass ich trotz meiner Angst losgehen kann – das gibt mir ein wundervolles Gefühl der Stärke!

Ich habe gelernt, dass viele meiner alten Glaubenssätze heute überhaupt keine

Berechtigung mehr in meinem Leben haben – sie sind schlichtweg heute nicht mehr wahr!

Ich habe erfahren, dass die Ängste in Bezug auf Familie, Partner oder Freunde sich in den meisten Fällen nicht bewahrheitet haben – mein Umfeld freut sich stattdessen mit mir und meinem Glück! Die mir wichtigen Menschen erleben und spüren nämlich, wie ich immer mehr ich selbst geworden bin. Das brachte mit, dass ich offener wurde: ich brauchte ja nichts mehr verheimlichen und kann heute erzählen was ich plane und warum ich diese eine Sache unbedingt für mich in die Tat umsetzen will. Ich erzähle ganz frei, warum ich das will und schon allein dadurch nimmt mich mein Umfeld ganz anders wahr – denn sie können fühlen was mich bewegt, können spüren und sehen an mir, warum ich diesen Weg gehe.

Ich bin nicht mehr die Anke, die irgendeine Rolle spielt, vielleicht auf andere wie eine Hülle gewirkt hat, wo niemand wirklich wusste, was den Menschen Anke ausmacht. Ich bin heute, wie man so schön sagt, authentisch. Ich darf ich selbst sein – mit meinen mir wichtigen Zielen!